Seite 3: Der Spur 0-Mercedes l 3500-LKW für den Haus - Haus - Verkehr auf der Straße. Drei Schritte zur funktionstüchtigen Ausstattung: eine Lenkung, der Antriebssatz und eine einfache Fernsteuerung

Aufgrund vieler Anregungen haben wir uns für den erfolgreichsten LKW der Wirtschaftswunder-Jahre entschieden - passend für alle Ausführungen des Mercedes-Benz L 3500 von Minichamps - mit einer präzisen Metall-Lenkachse (auch) für den Selbsteinbau

Mit diesen Motiven machte die damalige Daimler-Benz AG, heute Daimler AG, in den fünfziger Jahren Reklame für den Mercedes L 3500 bis L 5500

Der Mercedes-Benz L 3500 bis L 5500 macht in seiner Klasse Nachkriegs-Geschichte - die kleine Historie eines echten Erfolgstyps:

Der wahre Nachfolger des legendär erfolgreichen Opel Blitz S 3t aus den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts: Der Mercedes-Benz L 3500 - Europas erfolgreichster LKW der ersten beiden Nachkriegsjahrzehnte. Ausgerüstet war er mit einem 90 PS starken Vorkammerdiesel als 6-Zylinder Reihenmotor mit 4,6 Liter Hubraum. Es gab ihn 1949 zunächst für 3,250 to Zuladung; 1950 regulär für 3,5 to Zuladung und ab diesem Jahr stets mit 100 PS Leistung. Nochmals aufgelastet war er dann drei Jahre später für 4,5 to und ab 1957 auch für 5,5 to Zuladung ab Werk lieferbar. In der letztgenannte Version für 5,5 Tonnen Zuladung mobilisierte ein vergrößerter Dieselmotor aus 5,3 Liter Hubraum 110 PS. Zudem wurde diese Version alternativ auch ab diesem Jahr mit einer Frontlenker-Fahrerkabine ausgeliefert. Die neue Bezeichnung für das Frontlenker-Fahrzeug lautete LP 321. Zusätzlich konnten alle drei Gewichtsklassen entweder mit 3,6 Meter oder mit 4,2 Meter Achsstand ausgeliefert werden.

Die neue Bezeichnung ergab sich aus der ab 1954 geänderten Nomenklatur, die von der Daimler-Benz AG für alle LKW-Bezeichnungen eingeführt wurde. Statt der bisherigen Bezeichnungen, welche die Gewichtsangaben der erlaubten LKW-Zuladung in Kilogramm angaben, wurde nun ein vierstelliges Buchstaben- und Zahlenschema verwendet. Ab da hießen die drei LKW-Gewichtsklassen dieses Typs nun Mercedes L 311 und L 312.  Ab 1957 kam der L 321 hinzu. Diese Bezeichnungen der drei Hauben-Lkws wurden dann bis zum Produktionsende der Langhauber 1961 beibehalten. Erst 1963 wurde dieses Schema durch eine erneute Änderung der Nomenklatur für LKW-Bezeichnungen bei Daimler-Benz wiederum ersetzt. Weiterhin lieferbar, also auch nach der Produktionseinstellung der Langhauber-Version 1961, war die 5,5 Tonnen-Version mit Frontlenker-Fahrerhaus. Nach dem zweiten Wechsel der LKW-Nomenklatur von 1963 hieß er aber nicht mehr LP 321 sondern nun LP 911.

Ab dem Jahr 1958 begann auf der Basis des aufgelasteten L 3500 mit 5,5 Tonnen-Zuladung die Daimler-Benz AG damals die Auslieferung des neu entwickelten Ponton-Rundhaubers, ebenfalls mit der Bezeichnung L 321. Er wurde analog dazu, ab 1963 als L 911 verkauft. Die ganz neue LKW-Generation der runden Kurzhauber-LKW begann bei Daimler-Benz also auf der unveränderten Basis des guten alten L 3500 von 1950, als den ersten lieferbaren Kurzhauber!

Und mehr noch: Den L 3500, der ja bereits im Jahr 1949 entwickelt worden war, konnte man nun also in der Version mit 5,5 Tonnen Zuladung während der Dauer von über 3 Jahren in immerhin 3 verschiedenen Führerhaus-Varianten bestellen: Wärend der Jahre von 1958 bis 1961 war dieser Typ tatsächlich gleichzeitig als Langhauber, als runder Kurzhauber und als Frontlenker-Fahrzeug bei Daimler-Benz bestellbar!

Die Beschreibung aller verbauten Komponenten für Lenkung, Hinterachsantrieb und der benötigten elektronischen Komponenten werden hier der Reihe nach am Beispiel des Mercedes L 3500 auf der folgenden Netzseite nach und nach gezeigt.

Seite 4 zeigt bereits den Einbau der Achsschenkel-Lenkung und ab Sommer 2017 mit dem dazu gehörenden Servoantrieb . Danach folgen Beispiele für den Einbau eines geeigneten Hinterachsantriebes zeigen und schließlich zeigen wir den Anschluss und Einbau des Fahrtreglers, der Batterie und eines Fernsteuer-Emfängers.

Doch zunächst folgen auf dieser Seite die ersten Modellfotos der fertigen und bereits ins Modell eingebauten Lenkachse. Zum Vergrößern der Bilder, diese einfach anklicken. Ich hoffe, die eingestellten Bilder gefallen und inspirieren den einen oder anderen zum Nachbau. Die dazu notwendige Lenkachse kann bei uns bestellt werden...und nun viel Spaß beim Betrachten!

"Mercedes-Benz Diesel-Lastwagen: Wirtschaftlicher Gütertransport verlangt fortschrittliche Lastkraftwagen" so lautete damals der hauseigene Reklame-Slogan der Daimler-Benz AG, heute Daimler AG.

Dieser Satz findet sich original auf der LKW-Plane eines weinroten Minichamps Sondermodells wieder. Diese Reklameausführung, welches für die damalige Daimler-Benz AG im Einsatz war, wurde vorbildgetreu als Modell für die Classic-Collektion der Daimler AG gefertigt. Es wird möglichst bald mit einer Lenkachse ausgestattet, auf dieser Netzseite zu sehen sein!

Das nächste geplante RC-Modell: Der schwere Büssing Hauben-LKW der Deutschen Bundesbahn:

Die für die schweren Transporte besonders häufig eingesetzten Straßen-Fahrzeuge der deutschen Bundesbahn, wie z.Bsp. der LKW in der Bahn-Reklame von 1957 abgebildet, entsprichen dem selben Typ der links nebendran gezeigten 3 Modelle (siehe Bild 1).

Es sind die 18 to BÜSSING-LKW´s für 8 to Zuladung. Es handelt sich hierbei um die sehr erfolgreiche und damals weit verbreitete LKW-Baureihe BÜSSING 8000er-Reihe. Auch Ihre Enstehung soll hier auf dieser Netzseite 3, bei ausreichendem Interesse, als funktionstüchtiges Spur 0-Modell gezeigt werden.

Bild 1: Wie es dieser Abstellplatz auf dem Güterbahnhof zeigt, war die Situation typischerweise zu dieser Zeit: Büssing-LKWs dominierten die Fahrzeugflotte der deutschen Bundesbahn in den schweren Gewichtsklassen. (Alle Modelle von MINICHAMPS).

Weitere Ergänzungen mit neuen Bildern zum Thema funktionstüchtige Modell-LKWs im Einsatz bei der Deutschen Bundesbahn werden an dieser Stelle sukzessive folgen.

Bitte einfach hier immer mal wieder vorbeischauen! Bis demnächst.

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